Mittwoch, 6. März 2013

Laplacesche Dämon

Img.:gardenskate
Ich möchte ein Gedankenexperiment vorstellen von dem französischer Mathematiker Pierre-Simon de Laplace und  mehrer gegen Argumente von S. Hawking.

Wir gehen also davon aus, dass in unserem Universum die Informationen über die Position und die Kraft hinter jedem Teilchen, egal wie groß abrufbar sind daraus folgt das es dann eine Intelligenz(Dämon) geben kann die all diese Informationen ohne viel Aufwand abrufen kann und dann noch im Stande ist diese Informationen zu verarbeiten.....



Daraus folgt die Fähigkeit dieser Intelligenz die Vorhersagen über die Zukunft zu geben.  Weil alles nach bestimmten berechenbaren Gesetzen ab folgt. Im Zusammenhang mit den Informationen von allem kann man dann  auf den nächsten zustand schließen. Somit ist für den Dämon die Gegenwart sichtbar gleichzeitig mit der Zukunft. Außerdem kann er alles bis auf den Ursprung rekursiv zurück verfolgen. Daher ist auch die Vergangenheit von allem sichtbar.Ein gegen Argument von Hawking.Der Schmetterlingseffekt sagt in einer Metapher, dass ein Schmetterling mit einem Flügelschlag einen Wirbelsturm auf der anderen Seite der Welt auslösen kann. Die Botschaft dahinter ist das eine kleine Abweichung von Abläufen das ganze System verändern kann. Wenn man das auf den Laplaceschen Dämon anwendet so stimmt die Prämisse nicht da es eine Intelligenz geben kann die tatsächlich alle Informationen verarbeiten kann in einer Geschwindigkeit in der sich rundherum noch nichts verändert hat, um eine genaue Vorhersage zu geben.  Als gutes Beispiel für diese Aussage ist die Wettervorhersage. Bei der alle Daten zusammen getragen werden um ein mögliches Modell für das morgige Wetter zu erstellen. In der Realität wissen wir alle das die Vorhersage dann meist sehr ungenau ausfällt.Weiter geht Hawking noch auf Schwarze Löcher ein und deren Fähigkeiten Informationen zu schlucken. Nachzulesen

Mich hat dieses Gedankenexperiment ziemlich schockiert was haltet ihr davon?